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Winter in Wittgenstein



                                                   Blick über Oberndorf



Wo die Lerche trillert froh ihr Morgenlied
wo man Tannen, Fichten und auch Eichen sieht
wo so mancher Wandrer ruht am Wege aus
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus


Früh am Morgen steigt der junge Waidmannssohn
mit dem Drilling und dem Hund hinauf zur Höh
schießt manch Hirschlein, Rehlein, sieht manch Mägdelein
wer sein Herz verloren, kann kein Waidmann sein.


In der roten Erde schafft der Ackersmann
während im Gebüsch balzt der Auerhahn
und das Rotvieh weidet auf der grünen Flur
bis der Herbstwind wehet rauh durch die Natur.


Fragst du nun wer hat dies schöne Lied erdacht
ein geborner Wittgensteiner hats gemacht
der nach Haus sich sehnte in so schwerer Zeit
Ach - du teure Heimat wie bist Du so weit.


Der nun hat für uns dies schöne Lied erdacht
ruht im fernen Osten still im Heldengrab
Ach sein letzter Wunsch sollt nie erfüllet sein
Niemals sah er wieder sein lieb Wittgenstein.


Letzte Aktualisierung am 09.01.2012





 
   
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